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EMMENSPITZ – der Spitzenkäse! |
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Die
Geschichte |
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Trubschachen und das Emmental |
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Der
Käse und die Käserei |
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Der Erfinder
und die Ziele |
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Ein solch spezieller Käse
hat eine besondere und ausgereifte Geschichte. Hier ist sie: |
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Die Geschichte |
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Es war einmal ein Mann im Bundesamt für Landwirtschaft, dem diese Landwirtschaft,
die Wirtschaft als solche, dem die Zukunft im allgemeinen am Herzen
lag. Er befasste sich ausführlich mit dem Emmentaler-Käse. Er ging hin
und studierte die Situation der Produktion und des Marktes. Er sah,
dass manches im Argen lag, sah, dass Käsereien geschlossen wurden, sah,
dass der Emmentaler mehr und mehr im Ausland produziert wurde und entdeckte
die Probleme und Chancen bei den Exportaussichten. Der Mann widmete
von dem Moment an die ganze Freizeit seiner neuen Vision. Seine Idee,
die ihm während der Analyse gekommen war, ein visionärer Traum, war
aber auch nicht einfach umzusetzen.
Höhen und Tiefen folgten, Erfolge und Hindernisse lösten sich ab. Ihn
zeichnete aus, dass er hartnäckig und ausdauernd seine Ziele verfolgte
und dabei viel riskierte. Denn er gab schliesslich seine sichere Stellung
auf und setzte all seine Kräfte bei der Entwicklung eines neuen und
speziellen Käses ein. Der Käse sollte von besonderer Qualität sein,
in der Schweiz und im Export nach Europa Anklang finden.
Anfang Januar 2001 erfolgte der erste Start. im Rückblick wie eine Art
Testverkauf. Der Käse führte sich sehr erfolgreich ein. Er wurde schnell
zu einer Delikatesse. Konsumenten und Konsumentinnen liebten ihn. Übergeordnete
Weiterentwicklungen bei der Produktion und die daraus notwendig gewordene
Suche nach einer anderen Käserei zwangen zu einem Lieferunterbruch.
2002 erfolgte der Neustart in der Käserei Tiefenbach / Trubschachen.
Das „käsige Matterhorn“ (wie in einem Brief von Frau Elisabeth Zölch-Balmer,
Berner Volkswirtschaftsdirektorin, liebevoll genannt) stammt nun wahrhaftig
aus dem Emmental.
Ein weiteres Zitat aus diesem Brief: „... Besonders pikant finde ich
an Ihrem Produkt die Etikette: Sie verbinden in ihr das unvergängliche
Matterhorn als Wahrzeichen der Schweizer Alpen mit dem schmelzenden
Zahn der Berner Toblerone und fügen das im emmentalischen Grosslochkäse
neu gegorene Symbol geschickt in die Kette der Berner Alpen ein.
(. . .) Es wird Werbung für den Kanton Bern als Wirtschaftsstandort
und Tourismusgebiet sein – im In- und Ausland. Es wird auf die Stärken
von ländlichen Regionen aufmerksam machen und eine Brücke schlagen von
Land zu Stadt. EMMENSPITZ ist volksnah und doch modern, so wie es die
Gegend ist, in der er neu produziert wird." |
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Für die Produktion eines solch speziellen Käses kommt nur eine Region in Frage: |
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Das Emmental |
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Eine Region, die weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt ist, die es
lohnt zu entdecken und die vor allem vielseitiger ist, als oft angenommen
wird. Nicht nur Hügel, Eggen, Chrächen – mit Eiger, Mönch und Jungfrau als
Kulisse, nicht nur Bauerngärten, Blütenpracht, idyllische Bauernhäuser mit
Spycher und Stöckli, nicht nur Ährenfelder, Wiesen, Bäche, Wälder und
Kühe, aber auch. Hier kann der Besucher noch Ruhe finden, wenn er es will.
Aber auch Action und Erlebnisse vielerlei Art. Das Emmental ist ein
Gebiet, in dem sanfter Tourismus betrieben wird. Und so entstehen auf den
Grundlagen von Traditionen in modernen Arbeitsprozessen Produkte, die auf
dem Markt Erfolg haben. Das richtige Gebiet für dieses Projekt. Und die
richtige Gemeinde. |
Trubschachen |
Eine Gemeinde im Oberemmental, wo die Trub in die Ilfis mündet, im Herzen der Schweiz, mit einer Fläche von 15,64 km2, auf 713 bis 1250 m.ü.M. gelegen. Die Bevölkerung ist zu 30 % in der Landwirtschaft, zu 40 % im Gewerbe/in der Industrie und zu rund 30 % im Dienstleistungssektor tätig. Als bekannte Firma des Ortes ist die Kambly SA bestimmt den meisten ein Begriff.
Zu entdecken gibt es ein spannendes Wandergebiet, aber auch Kultur: Die Kunstausstellungen, die organisiert werden, sind weit herum bekannt. Im Heimatmuseum kann in der häuslichen, bäuerlichen und gewerblichen Vergangenheit des Emmentals gestöbert werden.
Doh auch die Gegenwart wird lebendig dargestellt, zum Beispiel in der Schautöpferei. Trubschachen zeichnet sich weiter durch sein pulsierendes Vereinsleben aus. |
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Die Käserei: |
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In der Käserei Tiefenbach, bei der Familie
Fankhauser, im Trubschachen, wird der EMMENSPITZ von 2002 bis Ende 2007
produziert. Es ist eine Käserei mit Tradition. Die ersten Statuten der
Käsereigesellschaft (damals noch Wingei) gehen auf das Jahr 1878 zurück.
1906 erfolgte der Baubeschluss für eine neue Käserei am Standort Tiefenbach.
1926 wurde schliesslich am gleichen Standort die heutige Käserei gebaut.
Es wird inzwischen eine jährliche Milchmenge von 920'000 kg Milch verarbeitet.
Der Präsident der Käsereigenossenschaft, Res Wegmüller sagte es im
Jahr 2002 so: „Emmenspitz ist für uns eine einmalige Chance, denn mit
den laufenden Einschränkungen für die Produktion von Emmentaler Käse
wird der Lebensnerv vieler Familien als Milchlieferanten hart getroffen.
All das wirkt bei uns noch härter, weil wir in unseren Hanglagen (ein
Grossteil der Flächen liegt über 800 m.ü.M.) keine Produktionsalternativen
zur Milchwirtschaft haben. Nebenerwerbsmöglichkeiten im Oberemmental
sind zudem weitgehend ausgeschöpft und nur noch in Einzelfällen neu
verfügbar. Nochmals, Emmenspitz ist unsere Chance!“. |
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Der Käse: |
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EMMENSPITZ ist ein Halbhartkäse, viel kleiner als der Emmentaler - ein
Laib wiegt noch gerade 5 kg. Dadurch können formschöne Portionen angeboten
werden. Eine angenehme Optik regt zur Konsumation mit an. Die Basis ist
Rohmilch in Spitzenqualität. Es ist ein Produkt aus einer intakten
Umwelt. Die Grundlage für das kräftige, urchig-volle Aroma ist die
schonende Pflege der Kräuter-, Blumen- und Kleegraswiesen durch die
Bauern. Ausserdem wird er mit Sorgfalt in der klassisch ländlichen Käserei
hergestellt, in der handwerkliche Tradition und modernes
Qualitätsbewusstsein gleich viel gelten. Gute Voraussetzungen, um
Käseliebhaber und Gourmets zu überzeugen. Nach einer sorgfältigen
Entwicklungs- und Testzeit erfolgte der erste Start mit Erfolg. Doch damit
gab man sich nicht zufrieden. Es wurde weiterentwickelt, verbessert und
eine neue Produktionsstätte gesucht und gefunden. Testen Sie selbst. Es
lohnt sich. |
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Der
Erfinder: |
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Fritz Studer, Ingenieur-Agronom, Jahrgang
1944, von einem grossen Familien- und Freundeskreis inspiriert und gestützt,,
verheiratet, 3 Kinder, viel Erfahrung im Bereich der Landwirtschaft und
im Marketing, der Forschung und der Umwelt, die ihm beruflich und privat
am Herzen liegt, Mitarbeit in Projekten, in Vereinigungen, in Verbänden
und Vereinen, die sich mit diesen Themen befassen, voller Engagement für
die Lancierung des neuen Käses, ein Garant für die Qualität und die Seriosität
des Projektes. Der Mann, der viel Mut bewies, indem er seine sichere Stellung
aufgab und sich dem EMMENSPITZ verschrieb. |
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Fritz Studer
Der Erfinder |
Rosmarie Studer |
Anna Lang-Studer |
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Peter Sigel
Der Grafiker
sigel arte
Logo Emmenspitz |
Hans Schär
Bereichsleiter
Forschungsanstalt Milchwirtschaft (FAM) |
Hans Steiger
Der Marketing-Fachmann |
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Hansueli Siegenthaler
Der Käsereiberater |
Werner Rentsch
Leiter Beratung
MIBD-Bern |
Käsermeister H. Eberli
AG, 8594 Güttingen TG |
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Die
Ziele: |
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Es soll ein Beitrag an die längerfristige Wertschöpfung
der Landwirtschaft in der Region Emmental geleistet werden, durch Innovation
im Bereich Käse.
Auf der
Etikette ist der EMMENSPITZ als Matterhorn in unsere touristisch interessante
Hügel- und Bergwelt eingebaut. Eine witzige und auffällige Idee.
Als Idee wird das Projekt vielseitig unterstützt, vor allem auch durch
die Vereinigung AEMMITALER RUSCHTIG und viele Emmentaler Käsereien.
Anerkennung findet es wie bereits erwähnt in der Volkswirtschaftsdirektion
des Kantons Bern und bei den Käseliebhabern. |
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EMMENSPITZ
(„Emmen“ = Emmental / „spitz“ = vielseitig positiv assoziierbar) wird
bestimmt erfolgreich durchstarten. |
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Fragen
Sie in den Käsereien oder Käsespezialitäten-Läden nach diesem speziellen
Käse. Sie kennen nun einen Teil seiner Geschichte. |
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